Cottbusverkehr verstärkt die Bemühungen im Umgang mit Menschen mit Behinderung

Am 19.04.2011 lud der Behindertenbeirat der Stadt Cottbus und die Interessenvertretung Barrierefreies Cottbus zum Jahresgespräch mit Cottbusverkehr (CBV). Die gereifte und gute Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen von Cottbusverkehr und dem Beirat wurde somit weiter verstärkt. Vinzenz Schwarz, Geschäftsleiter CBV, informierte über Neuerungen innerhalb des Verkehrsbetriebes wie die geplante Anschaffung von neuen Fahrscheinautomaten. Ziel war es, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung in den Focus zu rücken und Möglichkeiten zu besprechen diese Automaten einem größeren Nutzerkreis verfügbar zu machen als dies heute der Fall ist. Hierbei ging es insbesondere um Bedienhöhen, aber auch die Umsetzung des zwei Sinne Prinzips. Des Weiteren wurde über Verbesserungen im „Einsteiger“, dem Fahrplanheft von CBV, gesprochen. Inhalte sollen noch Informativer, optisch besser wahrnehmbar und die Aussagen zu Barrierefreien Haltestellen genauer sein. Weitere Termine für eine konstruktive und intensive Zusammenarbeit und zur Umsetzung dieser Vorhaben wurden vereinbart.

Am darauf folgenden Tag unterstützte der Beirat eine Mitarbeiterschulung auf dem Betriebsgelände von Cottbusverkehr. Hierbei ging es im speziellen um die Nutzung der Rampen an Bus und Bahn durch das Fahrpersonal. Herr Krause, Leiter der Fachgruppe Mobilität und Bauen des Behindertenbeirates und selbst Rollstuhlfahrer, kam zusammen mit dem Vorsitzenden des Beirates Sven Hoffmann, mit den Fahrern ins Gespräch. „Es war uns wichtig auch über die Probleme des Fahrpersonals von Cottbusverkehr im Umgang mit den Rampen und Ihren Nutzern sprechen zu können.“, so Walter Krause. In kleinen Übungen, in denen die Fahrer in die Rolle eines Rollstuhlfahrers schlüpften, zeigte sich deutlich, dass es einen großen Informationsbedarf gegenüber dem Nutzerkreis, der sich nicht nur auf Rollstuhlfahrer bezieht, gibt. „Diese Schulungen finden Regelmäßig statt um genau solche Problematiken heraus zu lösen und zukünftig abzustellen.“, sagte Wilfried Kaul, Bereichsleiter Omnibus- und Straßenbahnverkehr bei Cottbus Verkehr.

Nicht zu vergessen ist die Zusammenarbeit mit den Helfern von „die Begleiter“ und Cottbusverkehr. Hier gibt es einen engen kommunikativen Austausch über Schwierigkeiten die Betroffene, Senioren, Mütter mit Kindern, aber auch nicht betroffene Personen im Zusammenhang mit der Beförderung in Busen und Bahnen haben.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Bemühungen im Umgang mit Menschen mit Behinderung und all den anderen Fahrgästen, seitens Cottbusverkehrs, sehr hoch sind und zukünftig auch durch die Unterstützung aller Beteiligten in die richtige Richtung führen. Denn Grundsätzlich geht es für ALLE Menschen um eine gleichberechtigte Teilhabe an allem was Cottbus bietet. Ziel ist Cottbus weiter zu einer echten lebenswerten, toleranten und weltoffenen Stadt zu entwickeln.

Impressionen bei Cottbusverkehr

Schulung des Vorsitzenden des Beirates in einer Straßenbahn mit den StraßenbahnführernSchulung des Vorsitzenden des Beirates in einer Straßenbahn mit den Straßenbahnführern in einer praktischen Anwendung mit einem RollstuhlSchulung des Vorsitzenden des Beirates in einer Straßenbahn mit den Straßenbahnführern in einer praktischen Anwendung mit einem RolllatorSchulung des Vorsitzenden des Beirates in einer Straßenbahn mit den Straßenbahnführern in einer praktischen Anwendung